Böschungsbruch

Baugrubenböschungen sind während eines Bauprozesses hydrologischen und arbeitstechnischen Einwirkungen ausgesetzt. Deshalb ergreift man statisch-konstruktive oder ingenieurbiologische Maßnahmen um einen Böschungsbruch zu verhindern. Als Böschungsbruch bezeichnet man das Abrutschen eines Gleitkörpers auf einer Gleitfuge, in der die Scherfestigkeit des Bodens überschritten wird. Es ist das Versagen der Standfestigkeit einer Böschung bei horizontalen und vertikalen Lasten. Ein Böschungsbruch wird ausgelöst durch zu großen Böschungswinkel, zu große Böschungshöhe, zu geringe Scherfestigkeit des Bodens, Belastung oberhalb der Böschung, Erschütterungen und Veränderungen der Wasserverhältnisse.

Geländebruch bezeichnet das gleiche Phänomen, Böschungsbruch und Geländebruch unterscheiden sich nur durch das Stützbauwerk.

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