Erdwärmesonde

Als Erdwärme wird die in der Erde gespeicherte Energie verstanden. Durch eine Erdwärmesonde kann diese Erdwärme für die Wärmeversorgung und Kühlung von Gebäuden, zur Stromerzeugung und zur Eisfreihaltung von Straßen, Brücken und Schienen nutzbar gemacht werden. Ein weiterer nicht sehr bekannter Verwendungszweck ist die Nutzung als Thermalwasser für therapeutische Anwendungen. Erdwärmesonden (EWS Heizung) sind Rohrbündel, die in einem aus dem Bohrbrunnenbau entlehnten Bohrverfahren im Boden eingebracht werden. Mit ihrer Hilfe wird die Erdwärme aus tieferen Erdreichen gewonnen.  Für die Einrichtung einer Erdwärmesonde ist eine wasserrechtliche Erlaubnis notwendig. Die Vorteile liegen mit geringem Flächenbedarf, Überbaubarkeit, Zuverlässigkeit und hoher Lebensdauer klar auf der Hand. Die Einrichtung hat sich nach ca. zehn Jahren armortisiert. Hierzu kann mit DC-BOHR-Erdwärme die Entzugsleistung des Bodens (W) nach VDI 4640 bzw. den Formblättern „Arbeitshilfe Geothermie“ ermittelt werden.

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