Münchner Kammerspiele

Altlasten

 

Aufgabenstellung

Die Sanierung der Münchner Kammerspiele umfasste drei Bauabschnitte: den Neubau eines Probengebäudes (BA1), die Errichtung eines Werkstattkomplexes im Innenhof (BA2) und die Sanierung des Schauspielhauses.
Unsere Aufgabenstellung bestand in:

  • der Baugrund- und Altlastensanierung mit fachtechnischer Bauleitung incl. Begleitanalytik
  • der Abwicklung der Verwertungs- und Entsorgungsmaßnahmen incl. Abrechnung
  • Wasserrechtsverfahren mit GW-Entspannung


Besonderheit und Herausforderung

Die Altlastensanierung erfolgte parallel zur Erstellung des mehrlagig verankerten Verbaus mit den spezifischen Problemen einer Innen- stadtbaustelle mit störendem Lärm, mangeln- dem Platz und auftretendem Staub.


Lösungen

Das Entsorgungskonzept musste Abläufe so optimieren, dass der Verbau erstellt werden konnte und eine Sanierung des Baugrundes durch Trennung des auffälligen Bodenmaterials vom gewachsenen Boden möglich war.
Im Entsorgungskonzept wurden neben der gewünschten Haufwerksbildung vor Ort zur Entzerrung der Bodenmasse Zwischenlager- flächen ausgeschrieben. Das nach Farbe und Geruch unauffällige Material wurde ins Zwischenlager gefahren, dort beprobt und entsprechend der Belastung verwertet. Das auffällige Material wurde vor Ort gehaldet, untersucht und entsorgt.
Den als Vorwegmaßnahme beauftragten Verbau mit Entspannungswasserhaltung, Entsorgung und Aushub konnten wir trotz der schwierigen Örtlichkeit termingerecht übergeben.